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Rauchvergiftung

Stella | Allgemeines | 03.02.12 |

Sicher ist es sehr gemütlich, vor oder neben einem lodernden Kamin/Ofen/Kachelofen/whatever zu sitzen.

Für die abendlichen Gassi-Geher ist es schlimm.

In einer Gegend mit vorwiegend Einfamilienhäusern bekommt man bei der augenblicklichen Witterung (viel kalt) manchmal abends keine Luft mehr vor lauter Rauch(geruch). Das lässt einen darüber nachdenken, wie viel Dreck da wirklich allabendlich in die untere Atmosphäre geblasen wird. Als noch nicht jeder jeden Winter raummeterweise Holz verheizte, war die Luft jedenfalls besser. Wenn man jetzt abends wieder rein kommt, riechen die Klamotten so, als ob man stundenlang am Lagerfeuer gesessen hätte.

Seltsame Geräusche

Stella | Allgemeines | 02.02.12 |

Heute morgen (-10°) kommen wir vom Gassigang wieder nach Hause, da hören wir ein seltsames Geräusch vor uns.

Ich natürlich erst mal auf Alarmstufe rot, aber dann merke ich, was das ist. Herrchen ist nicht so schnell, denkt erst mal an Elstern oder Krähen oder irgend ein anderes Federviehzeug.

Wir kommen am Spielzeugladen vorbei, davor sitzt ein Hund am Fahrradständer angebunden, mit ganz kurzem Fell, sein Frauchen ist gerade dabei, ihn loszumachen. Sie sagt “Denk nicht mal dran.”, weil sie wohl meint, dass er zu uns böse werden könnte, aber der hat ganz andere Probleme. Er hat nämlich vor Kälte mit den Zähnen geklappert und gleichzeitig geweint, das war das komische Geräusch. Bei Herrchen fiel der Groschen pfennigweise, der kam erst etliche Meter weiter drauf. Mir macht die Kälte ja nichts aus, ich find’s sogar gut, aber für manche Hundekollegen ist das nichts.

Jagdgesetzverschärfung

Stella | Allgemeines | 23.01.12 |

Wie gerufen kam gerade die Meldung im TV, dass das Jagdgesetz NRW verschärft werden soll. Nach dem, was man so liest, ziemlich verschärft :D

Wenn das mal keine gute Nachricht ist … Angeblich müssten nach der Verschärfung etliche Jagden geschlossen werden. Die guten Nachrichten reißen gar nicht mehr ab … der Jagdverband läuft Sturm, harhar. Kommt schon Jungs und Mädels, seit Reichsjägermeister Göring werdet ihr gehätschelt und kriegt alles vorne und hinten reingesteckt, der Lauf kann ja nicht tausend Jahre dauern.

Hoffen wir mal, dass Umweltminister Remmel nicht (wie leider zu erwarten) vor dem Protest der ewig Gestrigen Jäger, Landwirte und Lobbyisten einknickt.

Harter Winter

Stella | Allgemeines | 23.01.12 |

Neulich wollte uns so eine Klugscheißerin Wichtigtuerin angebliche Jagdpächterin einen Vortrag darüber halten, dass es nicht erlaubt sei, durch einen Wald zu gehen. Man würde die Tiere aufscheuchen, die – jetzt kommt’s – ihre Energie wegen des harten Winters nicht bei der Flucht vergeuden dürften. Man sieht sehr schön, dass da ohne Verstand irgend eine Schallplatte hervorgekramt und abgespielt wird, denn bei durchschnittlich +10° während der letzten Wochen kann man wohl kaum von einem harten Winter sprechen.

Im gleichen Zug widerlegte Frau Honk damit auch sauber das alte Jägerlatein des sich nicht selbst regulierenden Wildbestandes.

Das ist so schön an den Jägern, man muss ihnen nicht widersprechen, sondern nur darauf warten, dass sie es selber tun.

Hundehaltertypen: Der Rufer

Stella | Allgemeines | 15.01.12 |

Man sieht ihn nicht immer, aber man hört ihn: Den Rufer.

Meistens handelt es sich um Halter von Hunden, die nicht gehorchen. Man  hört von weitem Rufe wie “Hier!”, “Komm!” oder “Fuß!”, manchmal sieht man auch einen oder mehrere Hunde unbeschwert über einen Acker tollen, während Frauchen oder Herrchen einen permanenten Strom von Befehlen aussendet. Die Kommandos wechseln, es wird eben alles ausprobiert, was man bei anderen Hundehaltern schon mal als funktionierend gesehen oder gehört hat. Außerdem gilt die alte Touristen-Devise:  “Lautstärke ersetzt Sprachkenntnisse.”

 

Hundehaltertypen: Der Raser

Stella | Allgemeines | 09.01.12 |

Der Raser ist ein Radfahrer-Hund-Gespann. Meistens (90%)  sind es  mindestens übermittelgroße, schwarze oder wenigstens dunkelbraune Hunde die mit einem Affenzahn (>20km/h) auf uns zu oder hinter uns her kommen. Der Collie als Rasse ist wach- und aufmerksam und laut Rassenbeschreibung “verteidigungsbereit”. Das stimmt. Kommt also so ein Raser direkt auf uns zu, ohne dass der Hund die Möglichkeit hat, zu beschwichtigen oder auszuweichen, dann sieht das wie ein Angriff aus, und Angriffe müssen abgewehrt werden. Was zuerst mal “Bellen” bedeutet. Zum Glück ist der Spuk wenigstens meistens schnell vorbei :)

Hundehaltertypen: Der Bremser

Stella | Allgemeines | 08.01.12 |

Verwandt sowohl mit dem Wegabschneider als auch mit dem Verfolger. Der Bremser ist der, der vor einem an die Einmündung kommt, dann sein Tempo von ca. 10km/h auf ca. 3km/h drosselt und vor einem her geht. Oder der, der vor einem am Horizont auftaucht und immer näher kommt, obwohl er in die gleiche Richtung geht und obwohl man schon so langsam ist, dass man fast umkippt. Bremser sind die, die jeden Tag fünf Stunden mit dem Hund spazieren gehen. Dabei legen sie allerdings nur 1,5-2 Kilometer zurück.

Hundehaltertypen: Der Verfolger

Stella | Allgemeines | 08.01.12 |

Der Verfolger taucht irgendwann hinter einem am Horizont auf und nähert sich langsam. Dabei ist es völlig egal, wie schnell man sich fortbewegt. Selbst Geher-Geschwindigkeit oder langsames Joggen verhindert nicht, dass der Verfolger mit seinem Hund näher und näher kommt.

Oft tatsächlich sehr kontaktfreudige Menschen, die zu einem aufschließen wollen, warum auch immer.

Hundehaltertypen: Der Wegabschneider

Stella | Allgemeines | 08.01.12 |

Wenn man mit mir spazieren geht, möchte man nicht immer andere Hunde treffen. Viele mag ich, vor allem natürlich Rüden :D aber eben nicht jeden.

Die typische Situation für den Wegabschneider ist folgende: Zwei Wege, einer mündet in den anderen, also eine T-Form.
Wir sind praktisch auf dem waagerechten Balken, die anderen auf dem senkrechten. Alle bewegen sich auf die Einmündung zu.
Offensichtlich sieht es so aus, dass man sich nicht trifft, wenn beide sich mit dem jeweils aktuellen Tempo weiter bewegen.

Der typische Wegabschneider fängt dann an zu beschleunigen, und zwar dergestalt, dass er garantiert vor einem an der Einmündung ist. Das bedeutet dann, dass er einem entweder entgegen kommt oder vor einem her geht, beides Dinge, die man problemlos hätte vermeiden können, wenn man sein Tempo beibehalten hätte.

Denn der Wegabschneider will einen weder treffen noch vor einem her gehen. Er will einfach nur als Erster an der Einmündung sein. Meistens Leute mit großen, frei laufenden Hunden.

Mondfische

Herrchen | Allgemeines | 11.11.11 |

Zwar kein Blog-Thema, aber immerhin ein Tier-Thema :D
Gestern war im NDR ein Bericht über Mondfische. Das sind hochinteressante, riesige Fische, die in allen Weltmeeren in der Tiefsee leben.

So interessant die Mondfische sind, so schlecht war die “Doku”.

Tierdokumentationen müssen heutzutage anscheinend immer mit maximaler Dramatik ausgestattet werden, das ist das Eine. Außerdem werden sie immer mehr zu Personality-Shows der Filmer. Mal im Ernst: Wer, der sich für Mondfische interessiert, möchte wissen, was der Filmer bei deren Anblick empfunden hat. Wohl keiner. Ich jedenfalls nicht. Ich will auch nicht wissen, ob der Typ Thomas oder Michael heißt.

Dann die Texte: Der Filmer fragt sich, wie so ein “riesiges Stück Fleisch” (der Mondfisch) im Ozean überleben kann. Die Formulierung ist schon mal unterste Schiene und hat in einer ernsthaften Dokumenation nichts verloren. Dann der Satz: “Wie kommt es, dass er nicht von Haien oder Killerwalen gefressen wird?” Soso, “Killerwale”. Selbst der dümmste Nichtforscher sollte mittlerweile mitbekommen haben, dass man nicht mehr “Killerwale” sagt. Man sagt “Orcas” oder “Schwertwale”. Man sagt ja auch nicht “Killerlöwen” oder “Killerbären”. Wenn man nicht gerade ein bekanntes Boulevardblatt ist.

Dann die amerikanische Mondfisch-Forscherin (“weltweit größte (bzw. einzige) Expertin”), die erst im Studium von Mondfischen gehört hat. Das nenne ich mal eine Berufung. Was von Forschern im Allgemeinen zu halten ist, schreibe ich mal nicht.

Man muss aber heutzutage schon froh sein, dass die Mondfische keine niedlichen Namen bekommen haben oder dass am Ende der Sendung kein Mondfisch-Wettessen stattfand :ugly:

Wegen Überfüllung geöffnet

Stella | Allgemeines | 11.11.11 |

Wie in Schönwetterschnorrer, Spazierwegskaperer und Spazierwegskaperer II – Jetzt wird’s wild schon beschrieben ist unser Standardspazierweg mittlerweile derart überlaufen, dass man fast nicht mehr dort Gassi gehen kann, ohne jemanden zu treffen. Besonders Montag Morgen ist die Parkgelegenheit manchmal so voll mit allen möglichen Autos (sogar aus der gar nicht so nahen Umgebung), dass die ländliche Ruhe vollkommen dahin ist. Das Einzige, was jetzt noch hilft ist antizyklisches Verhalten, also dann zu gehen, wenn noch keiner da ist oder alle schon weg sind. Und selbst das klappt nicht immer.

Ja, ja :-(

Stella | Allgemeines | 10.09.11 |

Leichtes markieren (häufig), Appetitlosigkeit (selten), Rüden werden angeflirtet bzw. angefiept (dauernd), die Läufigkeit ist wieder da.

Zu viele oder doch zu wenige?

Stella | Allgemeines | 28.04.11 |

Neulich beim Spaziergang sahen wir auf einer “Jägerinformationstafel” den Hinweis auf die sogenannte “Brut- und Setzzeit”. Da stand, dass es durch den harten Winter 2009-10 blablabla weniger Rehe als sonst gäbe und sie dieses Jahr also besonders schützenswert seien. Um den hobbymäßigen Abschuss vor der Bevölkerung zu legitimieren wird aber sonst immer auf die große Menge an Rehen (hier Damwild) hingewiesen, die irgendwie im Zaum gehalten werden müsse, weil sie uns ja sonst quasi das Brot vom Frühstücksteller frisst.

Logischerweise müssten die Jäger also froh sein, dass die Zahl der Tiere sich auf natürlichem Wege begrenzt. Aber nein, die Zahl muss wieder höher werden, weil man ja sonst in der nächsten Saison nichts zum abschießen hat. Bewegt man sich relativ frei in Wald und Feld stellt man aber fest, dass, egal wie viele Tiere im Wald unterwegs sind, eigentlich immer zugefüttert wird, was sich bei einem zu großen Bestand eigentlich von selbst verbieten müsste.

Das Ganze scheint ein System zu sein, das sich selber am Laufen hält.

Wenn uns dann noch jemand erklären könnte, wie man sich einerseits als Naturfreund gerieren und andererseits auf so wasschießen kann, naja, das kann uns keiner erklären.

Und wieder …

Stella | Allgemeines | 13.10.10 |

Markier-Marathons und allgemeines Unwohlsein: Läufig :(

Die Leinen los!

Stella | Allgemeines | 17.06.10 |

Wir waren ja in Cholland, dem Hundeparadies. Cholland ist das Paradies für diejenigen, die hierzulande sehr an dem innerstädtischen Leinengebot leiden. Denn da kennt einen ja keiner und man kann seine Hunde nach Herzenslust herumtollen lassen. Überhaupt, wer seinen Hund an der Leine führt, ist sowieso ein obrigkeitshöriger Depp. Hunde haben auch niemals Probleme untereinander, wenn sie sich leinenlos begegnen, das weiß ja jedes Kind. Die machen das nämlich unter sich aus.

An einem Tag war es besonders interessant. Am Strand saß an der Düne ein Pärchen, dessen zwei riesige Mischlinge jeden vorbeikommenden Hund freudig begrüßten. Egal, ob der 200m entfernt am Wasser war oder an der Leine (weil Pflicht).

Ich hatte mein Zerrtau dabei, und wenn ich “mein” sage, dann meine ich das auch.

Das mittelalterliche Ehepaar mit dem goldieartigen Mischling fand aber, dass deren Hund doch mit mir und meinem Zerrtau schön spielen könnte und ließen ihn einfach zu mir hin laufen.

Passiert ist nichts, aber nur weil Frauchen das Tau wegnahm (gemein) und Herrchen den Mittelalterlichen erklärte, dass ich nicht so gerne mit anderen Hunden spiele, die denken, sie könnten mein Spielzeug benutzen.

Die junge Schäferhündin, die mit Bürste auf mich zukam, als wir den Strand verließen und deren Besitzer, die bis auf den Zuruf “könnten sie mal bitte ihren Hund …?!?” so taten, als ginge es sie nichts an, was ihr verbotenerweise freilaufender Hund gerade tat, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber.

Es waren übrigens alles keine Cholländer.

Wieder in der Zeitung

Herrchen | Allgemeines | 20.01.10 |

Wer möchte, kann mich wieder mal in und auf der Zeitschrift “Der Hund” bewundern. Ich bin auf dem Titelblatt (in klein) und innen drin (Doppelseite).

Madame Stella

Stella | Allgemeines | 25.11.09 |

Manchmal treffen wir abends Charlie und Anton. Das sind zwei Rauhhaardackel. Charlie ist schon erwachsen, aber Anton ist fast noch ein Welpe. Anton findet mich ganz toll und kommt immer zu mir hin und springt an mir hoch und versucht, meine Schnauze zu lecken. Wie ein Wilder.

Neulich musste ich ihm mal sagen, dass er das lassen soll, da hat er ganz schön gequiekt :devil:

Gestern abend trafen wir sie wieder, und Anton hatte sich das wohl ziemlich gut gemerkt. Er ist die ganze Zeit entweder auf dem Bauch herumgerutscht oder er hat sich vor mir auf den Rücken gelegt, obwohl ich gar nicht streng zu ihm war.

So ist’s brav :domina: :D

Stella goes Web 2.0

Stella | Allgemeines | 05.11.09 |

Hier im Blog gibt’s das sowieso, aber auch für meine Bildergalerien gibt es jetzt RSS-Feeds.
Wenn man also im Browser auf dieses RSS-Icon Symbol klickt, dann abonniert man einen Feed und der Browser schaut selber nach, ob’s was neues gibt und zeigt das dann an. Tolle Sache :D

Edit: Funktioniert nur leider nicht besonders. Diese .xml-Datei ist nicht sehr fehlertolerant.

Der typische Collie hat selbstzerstörerische Neigungen …

Stella | Allgemeines | 04.11.09 |

Vorhin habe ich mich in einem Zitat wiedergefunden:
“The Collie breed has very few health problems. Eye diseases and PRA are the most common problems these dogs face. In fact, you are much more likely to take your puppy to the veterinarian because he has injured himself while jumping from a moving vehicle or exploring his surroundings than you will for a health problem.” (http://www.we-love-dogz.com/Collie_Information.html) :D

Doppelter Leinenzwang

Stella | Allgemeines | 31.10.09 |

Läufig (heute) und Pfote verstaucht (gestern) :heul:

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