Ist doch nichts passiert

Neulich sind wir in der “Hohen Ward” (wo diese vier Fotos entstanden), als uns ein Quartett entgegenkommt (zwei Menschen, zwei Hunde). Beide Hunde ohne Leine, ist ja klar. Ein großer Zottel und ein kleinerer, schwarz-weiß getupfter Irgendwas. Eine Hündin. Die kommt erst mal geduckt mit gefletschten Zähnen und angelegten Ohren direkt auf mich zu und fängt direkt an, mich anzumachen. Die fremden Menschen reagieren überhaupt nicht aber Frauchen schreit die Getupfte sofort an und die haut sofort ab. Pah, die hätte ich so was von vermöbelt. Frauchen sagt zu den Menschen, dass sie ihre Hunde ruhig anleinen könnten (wo sie schon nicht gehorchen, wobei die beiden Penner Ignoranten ja nicht mal was gesagt haben), worauf der Mann (grauhaariger Typ mit Fußsack im Gesicht) uns feist angrinst und sagt, dass ja nichts passiert sei. Was ganz sicher nicht sein Verdienst oder der seiner stummen Begleitung war :sauer:

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One Response to Ist doch nichts passiert

  1. Herrchen sagt:

    Sind immer die Gleichen: Sie versuchen einem ihre liberal-illegal-scheißegal-”An meinen Hund kommt keine Leine!”-Maxime dergestalt aufzuzwingen, dass sie versuchen, einem mit ihrem (auch unausgesprochenen) Standardspruch “Das machen die (doch immer) unter sich aus” ein schlechtes Gewissen einzureden (ein gut sozialisierter Hund prügelt sich nicht und wenn doch, dann hat der andere angefangen und wenn dann was passiert … aber so groß ist dann die geistige Reichweite wieder nicht), verwechseln dabei aber Sozialisation mit unkontrolliertem laissez-faire, also der Art von Lebensweise, die sie selber gerne führen würden, es mangels Traute aber ihren Hund machen lassen. Vielleicht irre ich mich aber auch und sie wollen einfach nur ihren Mitmenschen auf den Sack gehen.
    Am wahrscheinlichsten ist wohl, dass sie sich durch den double-bind-Charakter der Leine unziemlich eingeschränkt fühlen, eigentlich gar nichts mit ihrem Hund zu tun haben wollen (ähnlich denen mit dem Auto-Hundeanhänger) und ihn deshalb auch nicht weiter beachten, womit wir wieder beim vorigen Punkt wären.
    Im Grunde genommen sind es einfach komplette Armleuchter, die aufpassen müssen, nicht mal an den Falschen zu geraten. Der das dann auf menschlich unsozialisierte Art ausmacht.